Gastbeitrag von Julia Wieland:

Als Madlen und Julia mich zur Vorstellung von „Working out loud (WOL)“ in der Braumanufaktur einluden, habe ich sofort zugesagt. Ich wusste zwar nicht, was WOL ist, aber nach einigen Jahren der Zusammenarbeit wusste ich, dass es immer inspirierend und gut ist zuzuhören, wenn die beiden etwas zu erzählen haben.

So habe ich mich auf den Weg gemacht. Das war vor ein paar Monaten und hat dazu geführt, dass ich eine längere Reise begonnen habe zur Frage, was heißt „New Work“ eigentlich. Aber nacheinander.

Bei dem Nachmittag mit Ahle Wurscht, viel Input, tollen Gesprächen und einer Idee von der WOL-Methodik ist es nicht geblieben. Wir, Jörg, Madlen, Julia und ich, waren infiziert und wollten es selbst ausprobieren. Seitdem haben wir uns regelmäßig in unserem WOL Circle getroffen und gemeinsam das sog. „Guided Mastery Program“ mit 12 Terminen, spezifischer Fragestellungen und Hausaufgaben durchlaufen.

Es geht darum, sich ein Ziel zu setzen und dieses durch Eigenarbeit und mit Unterstützung der Gruppe („Circle“) zu erreichen. Das Besondere an WOL ist aber, dass der Weg auch das Ziel ist. Durch die Fragen wurde ich permanent animiert, mein Netzwerk (physische und digital) zu erweitern, sichtbar zu werden und andere zu unterstützen. Das Motto lautet: „build relationships that matter“.

Die Haltung, auf der die Methodik basiert, ist geprägt von Generösität und positiver Verstärkung bzw. zusammengefasst „growth mindset“. Das fühlt sich nicht nur gut an, es wirkt auch unglaublich stark.

Damit ist auch klar, warum das so gut zur Neuen Denkerei passt: Menschen mit ähnlichen Themen zusammenbringen, zukunftsorientiert denken und handeln, offenen Austausch ermöglichen und fördern – all das macht die Atmosphäre aus, die Julia und Madlen kreieren.

Dass ich mich nun traue, so einen Post wie diesen zu schreiben, ist übrigens eines der Ergebnisse meines WOL-Circles. Es gibt noch viele andere, aber das ist ein anderes Thema.

Meine Reise ist noch nicht zu ende. Das Thema „New Work“ bewegt mich weiterhin. Aber ich habe durch WOL eine Haltung eingeübt, die hilfreich ist und darum werde ich nun selbst den ersten WOL Circle initiieren. Es bleibt aufregend. Ich froh, dass ich nicht allein reise.

Darum vielen lieben Dank an meinen Circle: Jörg, Julia und Madlen. Und vielen lieben Dank an die WOL-Community, die einen mit offenen Armen empfängt.

 

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